Arduino Gewächshaussteuerung

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tesacrep
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#31
12.05.2014, 13:02

Zitat:
Zitat:Eigentlich meinte ich das du dir ein 12V Eingang Relais besorgen sollst, und das dann von deinem Akku betreiben.

Mein Relais ist eine 6-Volt version. Schalten kann es 250V AC (Also Wechselspannung) mit 8 A. Bei Gleichspannung dürften das maximal 30V DC mit ca 5A sein. Würde aber ja vollkommen ausreichen.

Achso dann kann ich mir den Schaltplan ja sparen. Eine neues kaufen willst du nehme ich an willst du nicht? Würde sich aber wahrscheinlich anbieten.

30V Bei 5A Sind ja mehr als genug, denke ich wobei ich den Anlaufstrom nicht unterschätzen würde.

Mfg, tesacrep
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Unilein
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#32
15.05.2014, 08:45

So!!

Jetzt muss es hier auch mal wieder weiter gehen! Nicht wahr!? Die Diskusssion hier war für mich bislang schon recht hilfreich, weil ich mein Bild vom Ziel dadurch klarer zeichnen konnte.

Ursprünglich wollte ich ja die Gewächshaussteuerung sozusagen als kompaktes Modul bauen und irgendwo im Gewächshaus aufhängen oder hinstellen. Inzwischen haben sich einige Dinge ergeben, die diesen Plan beeinflusst haben:
  • Die Pumpe ist nicht 100%ig dicht. Diese also direkt in die Nähe der Steuerung zu plazieren wäre unklug.
  • Die Pumpe zieht viel Strom, dazu braucht es eine leistungsfähige Spannungs-/Stromquelle. Wenn ich die Steuerung mit der gleichen Spannungsquelle bediene, benötige ich Spannungsregler, die natürlich eine recht große Verlustleistung haben, um aus 12V am Ende 5 oder gar 3 Volt zu machen.
  • Ein Display mit Daten zu Temperatur, Feuchtigkeit und was-weiß-ich IM Gewächshaus ist zwar nett, aber so muss ich natürlich immer ins Gewächshaus laufen um festzustellen, dass es dort warm ist Smile. Die Idee, eine nRF24L01-Strecke zu nutzen finde ich daher inzwischen recht Charmant.

Das waren mal wieder 3 Punkte, die mich näher an die Umsetzung bringen. Mir fehlt allerdings noch ein wenig Code, um den nRF24L01 anzusteuern. Wenn ich das selbst schreiben will, muss ich wohl zuvor noch einen Oszi kaufen, damit ich das Timing überwachen kann *gg*

Grüssle, Uni
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Sic mundus creatus est.
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tesacrep
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#33
15.05.2014, 11:35

Zitat:Jetzt muss es hier auch mal wieder weiter gehen! Nicht wahr!? Die Diskusssion hier war für mich bislang schon recht hilfreich, weil ich mein Bild vom Ziel dadurch klarer zeichnen konnte.

Ja, das finde ich auch.

Zitat:Die Pumpe ist nicht 100%ig dicht. Diese also direkt in die Nähe der Steuerung zu plazieren wäre unklug.

Wäre generell nicht Klug, denn wenn ein Schlauch abplatzt, dann ist die Sauerei groß. Ich würde für die Pumpe einen Stecker mit Buchse verbauen.
Ansosnten würde ich das genauso machen, aer achtung die Hohe Luftfeuchtigkeit kann für den Arduino schnell tödlich werden, also muss die schaltung in einen Richtig dichten Kasten. Eine Tupperbox wird nicht reichen und Löcher für Kabel müssen mit Silikon abgedichet werden.

Zitat:Spannungs-/Stromquelle.
Vieleicht eine Größere Batterie, einen Bleiakku aus einem Auto? Die bekommt man in der Regel nach-geworfen.

Zitat:aus 12V am Ende 5 oder gar 3 Volt

Dafür gibt es extra im Internet verlustarme bereits gelötete Regler, warscheinlich empfiehlt es sich so einen zu kaufen.

Zitat:nRF24L01-Strecke

Ja hast du schon 2 Module? Sind ja relativ Preiswert. Auch das werde ich mir die Nächsten tage mal ansehen, je nach dem wie viel ich zeit habe.

Zitat:muss ich wohl zuvor noch einen Oszi kaufen

Da bin ich bis jetzt drum rum gekommen, mal sehen wie weit ich noch ohne komme denn die dinger sind Sch*** teuer.


Mfg,

tesacrep
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Unilein
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#34
15.05.2014, 12:23

Zitat:
Zitat:Zitat:aus 12V am Ende 5 oder gar 3 Volt
Dafür gibt es extra im Internet verlustarme bereits gelötete Regler, warscheinlich empfiehlt es sich so einen zu kaufen.

Da bin ich pienzig! Am Ende wird die Schaltung so wenig Leistung benötigen, dass 3 Volt genügen. Ich neige ja dazu, den Controller schlafen zu legen, wenn der nix zu tun hat. Es muss ja nicht ständig etwas gemessen werden. Reicht auch, wenn alle 15 Minuten gemessen wird. Ich schalte die Sensoren nur ein, wenn sie benötigt werden und nach der Meßwerterfassung sofort wieder aus. Eine 3 Volt Lithium-Batterie wäre schick. Aber die Entscheidung treffe ich erst, wenn ich weiß, wieviel Leistung die Schaltung benötigt.


Zitat:Ja hast du schon 2 Module? Sind ja relativ Preiswert. Auch das werde ich mir die Nächsten tage mal ansehen, je nach dem wie viel ich zeit habe.

ich habe sogar 10 davon.... Natürlich aus China Wink

Als Gehäuse werde ich ein für Feuchträume Geeignetes nehmen. Ich werde lediglich die absolut notwendigen Dinge nach außen führen. Das werden dann am Ende lediglich die Schaltstrecken sein. Löcher werden natürlich mit Silikon verschlossen.

Was den DSO anbelangt: Ja, die Teile sind teuer, keine Frage. Allerdings benötigt man für Arduinio oder allgemein für die AVR's von Atmel nicht so ein Wahnsinnsteil. Ein 100 MHz Digitaloszilloskop sollte ausreichen.

Speziell, wenn man in Assembler programmiert, muss man oft Prozessortakte zählen und Signale genau timen. Das geht nur, wenn man sieht, wann was passiert. Der Debugger im AVR-Studio ist damit überfordert. Dieser simuliert zwar alle Zustände, jedoch keine Zeiten.

Gruß, Uni
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tesacrep
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#35
15.05.2014, 14:57

Kann ich verstehen, aber willst du nacher ständig batterien wechseln und für das Relais benötigst du ja auch Energie, und ich glaube das es sich rentiert ein solches teil zu haben, zumal der Sender auch warscheinlich nicht wenig strom braucht.

Wie gesagt das dauert noch ein wenig bis ich mir eins gönnen werde.

Mfg,

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tesacrep
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#36
16.05.2014, 09:30

Dieser Link könnte dir noch Hilfreich sein: http://www.ebay.de/itm/1PCS-Super-mini-3...461f6072c1
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#37
16.05.2014, 11:52

Ansich ja eine schöne Idee, aber ich bin ja ein wenig hardcore *gg* und bevorzuge die Lösung mit einem LM317 im TO92-Gehäuse. Das ist auch ein Low-Drop-Regler. Dieser kann, (theoretisch) mit nur zwei externen Widerständen, Spannungen zwischen 1,2 und 37 Volt liefern.

Die TO92-Version verträgt dabei meines Wissens nach maximal 100mA, die TO220-Version verträgt ca 1,5 A.

Praktisch sollte man den Ausgang und den Eingang mit Kondensatoren stabilisieren, damit beim Einschwingen des Reglers keine hohen Pulsspannungen entstehen.

Hier ist das Datenblatt: LM-317 Datenblatt
Hier ein Rechner zur Berechnung der Widerstände: LM-317 Rechner

Und hier ein Schaltungsbeispiel für die Grundschaltung:
   
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Unilein
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#38
16.05.2014, 16:13

Kaum zu glauben, aber meine neue Pumpe ist schon da. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet.

   

Hab das Teil gleich probiert (an einer 6 Volt Solarzelle), und siehe da, das funktioniert!! Natürlich habe ich gleich mit Wasser probiert.

An 12 Volt auch perfekt. Da natürlich mit erheblich mehr Kraft.

In beiden Fällen reicht die Power, um die Bewässerungsdüsen zu betreiben.

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tesacrep
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#39
16.05.2014, 16:17

Hm, ich dachte nur weil es dir um jeden mAh geht, möchtest du vielleicht doch nochmal darüber nachdenken, aber deine Version scheint auch ned Schlecht zu sein.

Der Rechner ist auf jeden Fall praktisch. Habe hier selbst noch ein paar LM 317 Rumliegen, aber nie verwendet.

Mfg, tesacrep
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#40
16.05.2014, 17:05

So...

Ich wollte jetzt natürlich wissen, wie groß die Leistungsaufnahme unter Vollast ist. Das habe ich gerade mal gemessen:

[Bild: attachment.php?aid=130]
Der "Versuchsaufbau"

[Bild: attachment.php?aid=131]
Die Stromaufnahme (knapp über 1 Ampere)

[Bild: attachment.php?aid=132]
Und eine der Düsen in Betrieb

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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.05.2014, 17:07 von tesacrep.)
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