Mein neuer 3D Drucker für unter 150 Euro - Erfahrungsbericht

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tesacrep
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#1
03.06.2017, 00:41

Ich spiele bereits seit vielen Jahren mit dem Gedanken mir einen 3D Drucker zuzulegen. Das hängt vor allem damit zusammen das einem als Bastler immer wieder Teile fehlen man aber eine ganz genaue Vorstellung hat wie das Teil auszusehen hat.

Immer wieder habe ich auf Kickstarter beobachtet wie neue 3D Drucker vorgestellt wurden aber nie war einer dabei der mir von den Funktion oder vom Preis so gut gefallen hat das ich zugeschlagen habe.
Anfang Januar habe ich ihn einen einem Chinesischem Shop entdeckt.


Anet A8 Desktop 3D Printer Prusa i3



Für ~150 Euro inkl. Versandkosten mit der Einfuhr über England stand das teil vor meiner Tür.


Verpackung und Aufbau



Der Drucker war in einen Pappkarton verpackt. Darin waren die Teile für den 3D Drucker auf vier Ebenen aus Styropor verteilt. Es war alles dabei was man zum Aufbau bzw. Betrieb benötigt mit ausmahne des Filament (die "Tinte"). Selbst das Werkzeug war dabei.

Lieder habe ich keine Bilder vom Aufbau selbst gemacht deswegen werde ich nicht näher auf die Bestandteile des 3D Druckers Kits eingehen.

Zum Aufbau:
Der 3D Drucker besteht hauptsächlich aus gelasertem Plexiglas, Gewindestangen und Führungen. Die Teile haben erstaunlich gut zusammengepasst und die Anleitung hat einen sehr gut durch den Aufbau geführt. Zu zweit braucht man für den aufbau mit Kalibrierung und Testdruck etwa 5 Stunden. Aber dazu später mehr.

Die Einzigen Kritikpunkte welche ich an die Anleitung habe ist die Montage von zwei der drei Endstops. Hier wurde die Montage in der Anleitung ausgelassen und es ist auch nicht 100%ig ersichtlich wie diese montiert werden sollen. Am Ende musste ich hier noch eine Zwischenlösung basteln.


Der erste Druck mit dem 3D Drucker



Noch vor dem ersten druck musste ich die beiden Endstops umpositionieren bzw. ich habe an den einen Endstop noch eine Verlängerung anbauen das der Drucker sonst "über das Ende hinaus gefahren" wäre.

Danach ging es los. Ohne irgendwelche Vorkenntnis habe ich eine Beispieldatei von der Speicherkarte gedruckt. Das Ergebnis hat einem Rührei geähnelt.

[Bild: 1_25_12_16_7_47_08.jpeg]

Die Kalibrierung



Klar war jetzt musste das Druckbett eingestellt werden. Dafür befindet sich in jeder ecke des Druckes eine Schraube die mit einer Flügelmutter gegen gesichert ist. Also im Trockenlauf den Kopf über die Platte bewegt und die Schrauben in den Ecken der Platte soo gedreht das der Druckkopf ca. 1mm Abstand zur Platte (Heatbed) hatte.

Jetzt konnte der Druck beginnen. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste war das die Einstellungen des Druckes auch in der .gcode Datei gespeichert werden. Das musste ich aber bei den späteren Kompilierungen meiner eigenen Dateien feststellen.

Das bedeutet man legt im Programm für die Konvertierung ein Profil an und füttert dieses mit den Daten wie z.B. Heatbed Temperatur, Extruder Temperatur, Geschwindigkeit usw.

Als Programm kann ich hier den Repetierhost empfehlen. Damit konnte ich bisher die besten Ergebnisse erzielen.


Bilder von den Druckergebnissen und dem gesamten Drucker reiche ich noch nach. Jetzt seid ihr dran. Wenn Ihr fragen habt immer gerne her damit.


Grüße

tesacrep
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