Arduino getötet dank Fuses

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etstudent123
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#1
02.02.2016, 18:41

Hallo Freunde,

mir ist heute leider ein fataler Fehler unterlaufen.
Ich wollte die Fuse-Bits meines Megas ändern jedoch habe ich ihn dabei gekillt. Hat jemand schon Erfahrungen damit den wieder hinzubekommen oder ist er für immer tot ?
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Unilein
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#2
02.02.2016, 21:30

Das kann man wieder richten. Kommt aber darauf an, welche fuses du geändert hast.

Gesendet von meinem SM-N910F mit Tapatalk

So, jetzt bin ich an meinem Notebook. Da ist das Schreiben einfacher.

Also, welche Fuses hast Du geändert. Solltest Du zum Beispiel den Clockfuse umgestellt haben, können wir den Mega sicher retten.
Dazu muss nur ein externer Oszillator ran. Es würde reichen, wenn der mit 500 KHz laufen würde. Ein Timer-IC wie der NE555 könnte das bringen.
Oder auch einfach ein Oszillator-Baustein.

Wenn Du jedoch den Programmier-Schutz-Fuse gesetzt hast, oder auch den Auslese-Schutz-Fuse, dann könnte es tatsächlich zu Ende sein. Denn um die
wieder hin zu biegen, wäre der High-Voltage-Programmiermodus erforderlich. Ich weiß gerade nicht, ob der Arduino das verträgt. Aber ich schaue mal, ob meine
Wissensbibliothek da etwas hergibt.

Läuft Der Arduino überhaupt noch an?

Grüße
Uni

So....

Weiter gehts. Der Clock-Fuse kann es eigentlich nicht sein. Das Mega2560-Board hat sowohl einen internen Oszillator (wie jeder Atmega-Chip), als auch einen externen Resonator (wie man im Schaltplan (https://easyeda.com/editor#id=t7T0iAuMG) sehen kann. Was ich mir allerdings noch vorstellen kann, ist dass das Board auf "Externer Oszillator" steht, also keinen Quarz oder Resonator, sondern eine externe Taktquelle, wie eben ein Oszillatorbaustein.

Gruß
Uni
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Klopapier beidseitig verwenden und der Erfolg liegt auf der Hand!
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.02.2016, 22:20 von Unilein.)
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Unilein
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#3
02.02.2016, 22:50

Hier ist mal eine (mögliche) Anleitung zur Rettung des Arduino:

http://forum.arduino.cc/index.php?topic=158912.0
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etstudent123
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#4
03.02.2016, 01:01

Ich hab den Arduino auf extclk_6ck_65ms gestellt danach hab ich mich ausgesperrt und bekam danach folgende Fehler Meldung:"Failed to enter programming mode. ispEnterProgMode: Error status received: Got 0xc0, expected 0x00 (Command has failed to execute on the tool)

Unable to enter programming mode. Verify device selection, interface settings, target power, security bit, and connections to the target device."
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Unilein
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#5
03.02.2016, 15:22

Ok,

dann haben wir eine chance :-)
Der auf dem Board vorhandene Resonator wird "von innen" heraus angeregt. Das geschieht aber nur, wenn die Fuses entsprechend eingestellt sind. Ich weiß gerade nicht, wie die Einstellung lautet.

Wenn Du aber einen Oszillatorbaustein da hättest oder eine kleine Taktschaltung (z.B. eine mit NE555) dann könntest Du das Taktsignal an Pin 34 (XTAL1) des Mega2560-Chips anlegen. Siehe dazu hier die Pinbezeichnungen des Chips: https://www.arduino.cc/en/Hacking/PinMapping2560

Also Stromversorgung des Taktgenerators oder des Oszillators vom Arduino (5 Volt sind ja vorhanden). Wichtig ist die gemeinsame Masse!. Und dann den Takt-Output des Oszillators oder der Taktgeberschaltung an Pin 33 halten. Der Chip Schwingt an und lässt sich programmieren. Die Programmierung muss sich natürlich auf die Fuses beschränken.

Der Programmiertakt muss immer MINDESTENS ein Viertel des Prozessortakts betragen. Bei 500 KHz Systemtakt wären das also 125 KHz. Das ist im Übrigen auch die Voreinstellung des AVR-Studios. Besser wäre natürlich ein etwas höherer Systemtakt.

Ich hoffe, ich konnte Dir helfen.#

Gruß
Uni
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etstudent123
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#6
03.02.2016, 22:46

Danke für deinen Rat @Unilein ich werde das nach meinen Prüfungen mir genauer anschauen und hoffentlich meinen Mega weiter verwenden können sobald er funktioniert melde ich mich wieder ?
Solange mein Mega nicht funktioniert könnte ich ja meine Nanos mal anwerfen ?
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Unilein
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#7
03.02.2016, 23:29

Wenn es Deine Anwendungen erlauben, sind Nanos prima Übungsobjekte: Billig, einfach gestrickt, relativ unempfindlich.

Für Lernzwecke perfekt geeignet. Außerdem braucht man ja selten 256 KB Speicher für Programme, wie es der Mega2560 bietet. Und alle Ports des Mega2560 voll zu belegen ist auch ne Kunst.

Ich benutze die Nanos gerne (oder alternativ einen Atmega 328, also den nackten AVR). Wie Du einem anderen Beitrag von mir entnehmen kannst, steuere ich mit dem Nano durchaus komplexe Systeme, wie zum Beispiel mein gerade im Entwurf befindlichen Z80_Ardu, dem Z80-Computer mit Nano als "Bootcontroller" und "Bankswitcher", sowie evtl als Debugger.

Gruß
Uni
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Unilein
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#8
18.02.2016, 23:00

Wie gehts dem Mega? Schon drum gekümmert?
Oder steckst Du noch im Prüfungsstress?

Gruß
Uni
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etstudent123
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#9
19.02.2016, 22:50

Nicht gut, leider konnte ich es noch nicht tun. Ja Steck noch drinnen Werd mich Mitte März damit beschäftigen ^^
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Unilein
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#10
12.07.2016, 22:11

Zitat:Nicht gut, leider konnte ich es noch nicht tun. Ja Steck noch drinnen Werd mich Mitte März damit beschäftigen ^^

Der März dürfte inzwischen rum sein... Wie schaut's aus? Brauchst Du Hilfe? Läuft Dein Mega wieder?

Gruß
Uni
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