Arduino Mega bootloader entfernen

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Unilein
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#11
24.01.2016, 16:29

Das kann ich so nicht bestätigen.
Die kleineren Arduinos habe ich schon öfters problemlos über ISP programmiert. Und die großen haben den Bootloader in einem eigenen, zusätzlichen Chip.
Wichtig ist aber, dass man im AVR-Studio die Fuses prüft. Wenn die falsch eingestellt sind, kann man den Bootloader tatsächlich killen.

Einen neuen Bootloader zu laden ist aber prinzipiell auch kein Problem. Das geht dann allerdings tatsächlich nur per ISP.

Gruß,
Uni
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Unilein
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#12
12.07.2016, 22:09

Öhm...

Das wundert mich sehr. Vermutlich hast Du die Fuses im AVR-Studio irgendwie geändert und so den Bootloader überschrieben.
Den Bootloader kann man aber problemlos wieder auf den Arduino packen. Die aktuelle Arduino IDE hat dafür sogar eine Funktion, wenn ich mich recht erinnere.

Gruß
Uni
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Unilein
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#13
08.07.2017, 13:15

Hallo zusammen,

ich habe mich jetzt mal daran versucht, meinen Mega2560 wiederzubeleben. Der hat irgendwie keinen Bootloader mehr. Ohne den Bootloader kann man den Mega2560 nicht per USB programmieren. Ich habe die Anleitungen, die ich im Internet gefunden habe, probiert und bin gescheitert. Allerdings muss man dazu sagen, dass mein Mega2560 noch eine alte Revision ist. Die Aktuelle ist Rev.3.

Ein Arduino Mega3560 hat zwei Atmega auf der Platine. Zum Einen den Mega2560, also den eigentlichen Controller und einen zweiten, kleinen Mega, der den Loader für die USB-Kommunikation übernimmt. Bei den älteren Revisionen ist das ein Atmega 8U2, ab der Revision 3 ein Atmega 16U2. Die Bootloader der Rev. 3 passen also nicht auf den kleinen Atmega 8U2. Zu wenig Flash-Speicher.

Nunja... prinzipiell kann man den Arduino Mega2560 problemlos mit einem neuen Bootloader versehen. Dann funktioniert auch die USB-Kommunikation wieder. Ich habe für meinen Patienten einen anderen Weg gewählt: Der Arduino Mega2560 hat direkt neben dem Mega2560 einen 6-Pin-Header. Wer über einen ISP (In System Programmer) verfügt, kann den Controller auch direkt darüber programmieren. Prinzipiell funktioniert der Controller dann wie eben ein nackter Controller auch funktioniert. Das bedeutet: Zunächst keine USB-Kommunikation (also nix mit Serial.print() oder Ähnliches), ansonsten sind aber alle Pins mit den üblichen Funktionen belegt. Soviel ich weiß, geht das sogar aus der Arduino IDE heraus, wenn man als Programmer den AVR MKII wählt (habe ich bislang nicht probiert).

Ich denke, es lohnt sich auf jeden Fall. Schließlich braucht man nicht für jede Anwendung USB-Kommunikation und im Grunde funktionert der Mega ja auch noch. Die Stromversorgung per USB klappt natürlich weiterhin.

Gruß
Uni
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.07.2017, 13:46 von Unilein.)
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