Ein Atmega328 steuert einen Z80-Computer

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Unilein
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#21
23.04.2017, 15:59

Hallo zusammen,

ich habe das Projekt mit der bestehenden Plaine abgehakt. Immer wenn ich aus meinen Entwürfen eine Platine erstellen lasse und anschliessend meine Bauteile auflöte, habe ich eine neue Fehlfunktion, die ich mir nicht direkt erklären kann.

Ich baue meinen "Einplatinencomputer" jetzt auf mehreren einzelnen Platinen auf. Ganz klassisch auf Lötstreifenraster mit Kabelbrücken. Für jede Einheit erstelle ich eine eigene Platine. Ich trenne wie folgt auf:

* Eine Platine für den Prozessor mit Taktquelle und Speicherlogik
* Eine Platine für RAM und ROM (in meinem Fall EEProm oder alternativ auch RAM)
* Eine Platine für den Videochip mit RAM mit eigener Taktquelle
* Eine Platine für die Ausgabeeinheit für den Bildschirm
* Und vielleicht eine weitere Platine für etwas zusätzlicher Logik

Faxen dicke!!

Grrr.... Das ist ja fast ein Lebenswerk.

Gruss
Uni
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Klopapier beidseitig verwenden und der Erfolg liegt auf der Hand!
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Unilein
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#22
21.05.2017, 12:43

Zwischenstand: Ich habe angefangen. Das war's aber auch schon. Momentan keine Zeit, das Projekt weiter fortzuführen.
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Unilein
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#23
05.08.2017, 22:53

Der Rechner selbst funktioniert inzwischen einwandfrei.
Lediglich das Timing für den Videocontroller stimmt noch nicht.
Aktuell habe ich aber keine Geduld, um das genau zu analysieren Big Grin
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Unilein
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#24
01.10.2017, 21:59

Moin,

inzwischen habe ich damit weiter gemacht, die einzelnen Teile des Z80Ardu auf Platinen aufzubauen. Eine Grundplatine dient dabei als "Bus". Zwei Bilder habe ich mal beigefügt, die das Ganze veranschaulichen sollen (Gundplatine und Prozessorplatine).

Gruß
Uni


   
   
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#25
03.10.2017, 21:03

Hallo zusammen,

die Z80-Karte ist jetzt fertig und getestet. Der Kern des Computers funktioniert also. Als nächstes wird das "Lademodul", der Arduino Nano, der die "Firmware " bereit stellt, aufgebaut.

Der Z80 (vorne und hinten):

[Bild: 6c662b4faab5cde2c8e11257c22bf873.jpg]

[Bild: 4b9121cc42a5788fc0fe7cda771496b3.jpg]


Das Arduino Board:

[Bild: 03063e48f4c911bceb4fd4bd7a8ea295.jpg]


Grüße,

Uni
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.10.2017, 21:49 von Unilein.)
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Unilein
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#26
21.10.2017, 18:16

Hallo zusammen,

der "Loader" für den Z80-Computer ists nun fertig. Es handelt sich dabei um einen Arduino Nano, der über 3 Latches (74HCT573) den Speicher des Z80 mit einer "Firmware" versorgt. Dabei werden nacheinander über Port D des Arduino das Highbyte einer Adresse auf das erste Latch, das Lowbyte auf das zweite Latch und ein Datenbyte, welches von einer SD-Karte gelesen wird, auf das 3. Latch gelegt. Danach werden die Latches durchgeschaltet und der Speicher der Z80-Karte empfängt seine Daten.

3 Lustige bunte LEDs zeigen dabei den Reset-Vorgang und die Schreib- und Lese-Zyklen an. :-)

[Bild: e1cfaeed3b0e26294a28825b194feef0.jpg]

[Bild: d3c5dc464a109b6002859b087413cbcf.jpg]

[Bild: 100928a145e31c8c37b15e2d4e86087d.jpg]

Gruß,
Uni
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.10.2017, 21:13 von Unilein.)
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Unilein
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#27
29.10.2017, 20:42

Next Step....

Auf dem Breadboard habe ich jetzt meine "Grafikkarte" aufgebaut. Standalone funktioniert sie bereits. Problematisch ist momentan noch das Zusammenspiel mit dem Rest des Computers.

Gruß,
Uni
[Bild: 85d870c819791c324019238db24880f6.jpg][Bild: a802c34043175f0e3794e97e468e77f1.jpg][Bild: 4b7b56ad993c75b443ea809fc9231464.jpg]

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tesacrep
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#28
26.11.2017, 22:29

Hey Uni,


passt jetzt vielleicht nicht ganz zu Deinem Projekt aber ich war heute auf der Hobyelektronik Messe in Stuttgart und konnte zwei Bilder von einem offenen Commodore machen die ich Dir/euch nicht vorenthalten möchte. 

Besonders stark finde ich das Netzteil  Big Grin.

   
   
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Unilein
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#29
26.11.2017, 22:32

Ja.... Nix Schaltnetzteil oder so... Das waren noch ordentliche Tranformatoren.


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tesacrep
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#30
27.11.2017, 19:17

Ich habe noch irgendwo ein Bild von einem noch abenteuerlicheren Netzteil für eine Pumpe - aber finde das leider gerade nicht.

Ich habe mich noch kurz mit jemanden vom Stand unterhalten der mir erklärte wie sie das "Debugging" bei solchen Computern durchführen. Sehr interessant - schade das man meistens heute so nicht mehr vorgehen kann oder wenn, dann lohnt es sich meistens nicht mehr.


Grüße

tesacrep
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